Die 9 besten Tipps für Multiple-Choice-Tests

Fiese Fragen und gemeine Antworten, die einander gleichen, wie ein Ei dem anderen: Das sind Multiple-Choice-Prüfungen. Alle kennen sie, doch kaum jemand mag sie. Trotzdem wirst du im Studium nicht um sie herumkommen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, den Test auch ohne Schummeln zu bestehen!

Eins ist klar: Die höchsten Chancen auf eine positiv bestandene Multiple-Choice-Prüfung bereitet dir gewissenhaftes Lernen. Aber wegen dieser glorreichen Erkenntnis bist du sicher nicht hier. Mit ein paar Tipps und dem ein oder anderen Hack ergatterst du auch so bestimmt ein paar Punkte!

1. Von vorne bis hinten durchlesen!

Nimm dir zuerst Zeit, die ganze Prüfung von vorne bis hinten einmal durchzusehen. Beantworte dabei schon mal die Fragen, bei denen du dir ganz sicher bist. Ob du wirklich sattelfest bist, kannst du feststellen, indem du erstmal nur die Frage und nicht die Antworten durchliest. Welche Antwort würdest du geben? Ist deine Antwort unter den Auswahlmöglichkeiten? Perfekt! Damit hast du schon mal ein paar fixe Punkte. Jetzt geht’s an die restlichen Fragen.

2. Sieh genau hin!

Nimm dir am Anfang die Zeit, die Angaben aufmerksam durchzulesen. Auch bei den Fragen der Multiple-Choice-Prüfung solltest du genau hinschauen: Gibt es Verneinungen in der Fragestellung? Oder wird auf bestimmte Dinge hingewiesen, die du berücksichtigen musst? Beachte auch, ob es in der Bewertung Minuspunkte geben wird, dann musst du nämlich vorsichtiger mit dem Raten sein.

3. Teile deine Zeit richtig ein!

Wenn du merkst, dass du bei einer Frage nicht weiterkommst, dann verschwende deine Zeit nicht daran. Wende dich der nächsten Aufgabe zu und mach zügig weiter. Und wenn du am Ende noch Zeit hast, gehe noch einmal zurück zu der schwierigen Frage und versuche es nochmal. Ansonsten bleibt dir zum Schluss vielleicht nicht mehr genug Zeit für Fragen, die du leichter geschafft hättest.

Tipp von Cap: Hochmotivierte rechnen am Anfang der Prüfung gleich aus, wieviel Zeit sie tatsächlich pro Frage haben.

Keine Ahnung mehr? Verwende praktische Hacks

Erstens: Das Ausschlussverfahren. Quasi das A und O jeder Multiple-Choice-Prüfung. Lies dir die Antwortmöglichkeiten durch und überlege, welche du ausschließen kannst. So maximierst du die Wahrscheinlichkeit, richtig zu raten. Außerdem kannst du dich fühlen, als wärst du gerade bei der Millionenshow und verwendest den 50:50-Joker.

Zweitens: Statistische Wahrscheinlichkeiten. Diese funktionieren in der Praxis aber, wie der Name sagt, nur der Wahrscheinlichkeit nach. Verlass dich also bitte nicht auf solche Regeln. Und gib vor allem nicht uns die Schuld, wenn sie nicht aufgehen.

  1. Statistisch gesehen sind längere Antworten eher richtig als kürzere.
  2. Antwort-Formulierungen, die eher vorsichtig sind, wie z.B. „meistens“, „häufig“ oder „in der Regel“, sind häufiger richtig als pauschale Antworten wie etwa „alle“ oder „nie“.
  3. Statistiken sagen, dass bei vier Antwortmöglichkeiten am häufigsten Antwort B richtig ist. Bei fünf Antwortmöglichkeiten ist es Antwort E.
  4. Statistisch selten ist es, dass mehrmals aufeinanderfolgende Antworten richtig sind. Hast du beispielsweise bei Frage eins mit hoher Sicherheit Antwort A angekreuzt und bei Frage drei die Antwort D, dann ist der Wahrscheinlichkeit nach für Frage zwei die Antwort B oder C am ehesten korrekt.
  5. Wenn sich eine Antwortmöglichkeit extrem von den anderen abhebt, ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch.
  6. Bei „wahr oder falsch“-Aufgaben kannst du im Zweifelsfall davon ausgehen, dass eine Aussage eher wahr ist.

Greife auf diese Weisheiten aber wirklich nur dann zurück, wenn du wirklich keine Ahnung mehr hast, was richtig sein könnte. Im Ernstfall solltest du dich immer am ehesten auf dein eigenes Merkvermögen verlassen. Wenn du in der Vorlesung zugehört hast, dann befindet sich die richtige Antwort bestimmt irgendwo in deinem Kopf! Versuche es in diesem Fall lieber mit deinem Bauchgefühl – vielleicht liegt es ja richtig!

Was uns auch nochmal zum wichtigsten Tipp bringt – den du aber ganz sicher nicht hören willst:  Lernen. Und zum Glück haben wir auch dafür ein paar gute Tipps parat. Zum Beispiel erklären wir dir, welcher Lerntyp du bist und welche Tricks du anwenden kannst, um besser auswendig zu lernen.

Andere Studis lesen auch