Schnell auswendig lernen: Die besten Lernmethoden auf einen Blick

Die nächste Prüfung steht an und du musst noch das ganze Skript auswendig lernen? Keine Sorge, wir kennen das nur zu gut. Deswegen haben wir unsere besten Tipps gesammelt, mit denen du Lernstoff schnell auswendig lernst.

Graust es dich beim Gedanken ans Auswendiglernen? Hast du immer noch Stunden über Stunden an Latain-Vokabel-Gepauke in Erinnerung? Wir können dir leider nicht drumherum helfen. Mancher Stoff muss einfach auswendig in deinem Schädel landen.

Aber mach dir keine Sorge. Wir beantworten die Frage: „Wie kann man Sachen besser auswendig lernen?“, und zeigen dir ein paar Techniken, mit denen du trainierst, Infos schneller abzuspeichern. So kannst deinen Stoff schnell auswendig lernen. Selbst bei toten Sprachen.

Optimale Voraussetzungen fürs Auswendiglernen schaffen

Wie bei jedem Lernen steht und fällt auch beim Auswendiglernen alles mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Such dir also einen Ort, an dem du dich gut konzentrieren kannst. Für manche ist das die Bibliothek, für andere ein Café und für wieder andere ihr WG-Zimmer.

Für’s Auswendiglernen gilt das Gleiche wie für Immobilien: Location, Location, Location.

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Außerdem solltest du Ablenkungen auf jeden Fall vermeiden. Kein Handy, kein Insta, kein WhatsApp, keine Störungen. Ohne Ablenkungen wird’s gleich leichter, dich auf den Lernstoff zu konzentrieren. Wie’s mit Musik ausschaut, hängt aber natürlich von dir ab. Einigen bringt das stete Geräusch was, andere lenkt sie nur ab.

Neben dem Fokus brauchts aber auch genug Pausen. Vor allem, wenn du etwas auswendig lernen willst. Sieh’s nicht als Marathon sondern eher als eine Reihe von Sprints mit Pausen dazwischen. Apropos Sprint: Bewegung schadet deinem Hirn bestimmt auch nicht. Gleiches gilt für gesunde Snacks zwischendurch und eine gute Mütze Schlaf.

Ist für die richtige Athmosphäre gesorgt, muss nur noch der Stoff in deinen Kopf. Wir zeigen dir die besten Methoden zum schnellen Auswendiglernen.

Lernmethode zum Auswendiglernen 1: Aufteilen

Aufteilen ist der erste Schritt zum Lernen. Unser Hirn kriegt nicht ganze Wälzer auf einmal unter. Zerstückel sie also am besten in kleine Teile, die du dann an unterschiedlichen Tagen lernst.

Lernmethode 2: Eselsbrücken

Gdächtnissportler*innen verwenden Unmengen an Eselsbrücken oder sogenannten Mnemotechniken. Das sind Tricks und Strategien, um dein Gehirn beim Speichern von Informationen zu supporten, damit du sie im perfekten Zeitpunkt wieder abrufen kannst. Also während der Prüfung.

Neben vielen klassischen Eselskrücken, ist die bekannteste wohl die Loci-Methode. Such dir eine Route aus – WG-Zimmer, Weg zur Uni etc. –, die du in Gedanken abspazierst. Hier wählst du ein paar markante Punkte aus, an denen du dann gedanklich eine der Infos platzierst, die du dir merken willst. Noch besser funktioniert das, wenn du dir ausgefallene Geschichten überlegst. Jetzt musst du diese Route bei der Prüfung nur noch in Gedanken abschreiten und schon weißt du, was Sache ist.

Tipp 3: Mehrere Sinne ansprechen

Lesen allein ist beim Auswendig-Lernen nicht schlecht. Besser funktioniert es aber, wenn du mehr deiner Sinne involvierst. Du kannst den Stoff zum Beispiel laut und leise vorlesen oder dir mit Sketchnotes passende Skizzen dazu anlegen. Es kann auch nicht schaden, wenn du weißt, welcher Lerntyp du bist.

Auditive Lerntypen reagieren stark auf akustische Reize wie Audioaufnahmen, visuelle auf optische wie Bilder und Grafiken. Motorische Lerntypen brauchen Bewegung und praktische Anwendung und kommunikative müssen über die Inhalte sprechen. In Diskussionsrunden oder durch Abprüfen zum Beispiel. Am besten einfach rausfinden, was für dich funktioniert oder gleich kombinieren!

Lermethode 4: Lernen als Einschlafritual

Wenn kurz vor dem Schlafengehen nochmal alles durchschaust, kannst du dich am nächsten Tag oft besser an das Gelernte erinnern. Warum? Unser Gehirn spielt Informationen während dem Schlaf vom Kurzzeitgedächtnis hinüber ins Langzeitgedächtnis. Wie vom USB-Stick auf die Cloud. Für dich ist’s dann leichter greifbar. Aber wir wissen auch nicht, was passiert, wenn du den Stick einfach entfernst …

Tipp 5: Post-Its in der ganzen Wohnung

Aus den Augen aus dem Sinn? Wenn das auch für dich gilt, dann darfst du dein Lernmaterial einfach nicht mehr aus den Augen lassen. Bekleb am besten deine ganze Wohnung (Kühlschrank, Spiegel im Bad, überm Bett) mit Post-Its voller Stoff. So kannst du sie jederzeit wiederholen. Du hast vor lauter Post-Its fast gar keine andere Wahl.

Unser Fazit: Auswendiglernen ist nicht der Feind!

Egal, ob Jus, BWL oder Sprachen. Du wirst in keinem Studiengang darum herumkommen, Stoff schnell auswendigzulernen. Aber vielleicht ist das ja gar nicht so schlimm. Mit einfachen Techniken bekommst du einen Vorsprung und holst das Meiste aus deiner Merkleistung raus. Probier unsere Tricks, Tipps und Vorschläge einfach mal aus, dann behältst du den Stoff sicher leicht im Kopf. Ja, auch die Latain-Vokabeln.

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